Monatsarchiv für August 2010

Mancher stirbt mehrfach

Montag, den 30. August 2010

Kathy Reichs: Blut vergisst nicht

Der Tote, der aus einem See bei Quebec, Kanada, gezogen wird, ist laut seiner Akte schon vor mehr als 40 Jahren in Vietnam gefallen. Offenbar liegt also jemand anders in seinem Grab – aber wer? Und warum? Die forensische Anthropologin Temperence Brennan wird hinzugezogen, um diese Fragen zu klären. Ihren 13. Krimi aus der Tempe-Brennan-Serie hat Kathy Reichs mit den besten Absichten geschrieben, aber das merkt man dem Buch leider auch an.

Weil es sich so ergibt

Montag, den 23. August 2010

Ferdinand von Schirach: Schuld

Mit »Schuld« legt Strafverteidiger Ferdinand von Schirach seine zweite Sammlung von Stories vor. Wie schon sein aufsehenerregendes Debüt »Verbrechen« lebt es von der vermeintlichen, vermutbaren Authentizität.

Knapp daneben

Sonntag, den 15. August 2010

Simone Buchholz: Knastpralinen
Michael Baden & Linda Kenney: Nadelstiche

Kriminalromane werden zwar in Unmengen gelesen, aber ihr literarischer Ruf ist immer noch zweifelhaft. Das liegt unter anderem an einfach richtig schlechten Büchern. Hier zwei Beispiele.

Der Neue

Montag, den 9. August 2010

Ian Rankin: Ein reines Gewissen

Auftakt für Rankins Neuen: Malcolm Fox von der internen Ermittlung. Der soll einen Polizisten im Auge behalten, der vermutlich einem Padophilennetz angehört. Doch innerhalb kurzer Zeit entdeckt Fox, das mehr dahintersteckt. Gewohnt gekonnt startet Ian Rankin seine neue Reihe.

Geisterdisko in Laos

Sonntag, den 1. August 2010

Colin Cotterill: Totentanz für Dr. Siri

Ein mumifizierter Arm ragt aus einem Betonweg – und das ausgerechnet direkt vor dem Anwesen des laotischen Präsidenten. Deshalb soll Dr. Siri, der einzige Pathologe von ganz Laos, möglichst schnell herausfinden, was dahintersteckt. Das ist nicht ganz einfach, weil die Geisterwelt sehr eigenwillig dazwischenfunkt. Auch der dritte Krimi von Colin Cotterill ist charmant abstrus und schön verschroben.