Monatsarchiv für April 2009

Teuflische Knochen

Dienstag, den 28. April 2009

Kathy Reichs: Der Tod kommt wie gerufen

Ein menschlicher Schädel, eine Leiche ohne Kopf, Hinweise auf Santería, Satanismus, Hexenkult, dazu ein erzkonservativer christlicher Politiker auf Stimmenfang – eine gefährlich brodelnde Mischung, in der Tempe Brennan in ihrem elften Fall rühren muss, verworren in der Handlung, klar in der Aussage.

Shakespeare auf kleiner Flamme

Dienstag, den 21. April 2009

Michael Gruber: Shakespeares Labyrinth

Zufällig gefundene Briefe aus dem 17. Jahrhundert legen die Vermutung nah, dass es ein unentdecktes Drama von William Shakespeare gibt, womöglich gar in seiner eigenen Handschrift. Eine Sensation. In Kürze jagen zahlreiche Menschen hinter dem Manuskript her. Das hätte der Auftakt zu einer aufregenden Suche werden können. Doch statt intelligenter Spannung gebiert die Geschichte nur gepflegte Banalität.

Die Grenzen des Verzeihens

Dienstag, den 14. April 2009

Zoran Drvenkar: Sorry

Der Umgang mit Schuldgefühlen, andere um Verzeihung bitten müssen – wie unschön und störend für smarte Geschäftsleute. Wie schön, dass vier Menschen in Berlin eine Agentur gründen, die genau dies anbietet: Entschuldigungen – Entlastung im Überfluss zu einem angemessenen Preis. Alles läuft wunderbar, bis jemand die Agentur damit beauftragt, sich bei Menschen zu entschuldigen, die er gerade umgebracht hat. Danach bleibt nichts, wie es war.