Archiv der Kategorie 'Rezension Sachbuch'

Vom Sockel geschubst

Sonntag, den 22. November 2009

Pierre Bayard: Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat & Freispruch für den Hund der Baskervilles

Shakespeare, Balzac, Musil: Weltliteratur, hohes Bildungsgut: geschätzt, verehrt – und nicht gelesen. Zentnerschwer scheint die Last, die auf einen niederzugehen droht, sobald man solche Bücher aufschlägt. Von Langeweile ganz zu schweigen. Der französischen Literaturprofessor und Psychoanalytiker Pierre Bayard plädiert darum für eine respektlosere Aneignung von Literatur.

Wie morde ich richtig?

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

Christine Lehmann & Manfred Büttner: Von Arsen bis Zielfahndung

Spurensicherung, Bestimmung des Todeszeitpunktes, Obduktionen, Haftbefehle – passionierte Krimileser kennen sich aus mit Polizeialltag und Forensik. Den Y-Schnitt können sie im Schlaf. Aber was in Krimis dargestellt wird, ist oft kriminell weit von der Realität entfernt. Das Handbuch von Christine Lehmann und Manfred Büttner schafft Abhilfe – kenntnisreich, profund und amüsant.

»Gute Kriminalliteratur hat zu schmutzen, zu ätzen, zu spotten und zu speien«

Mittwoch, den 28. Januar 2009

Thomas Wörtche: Das Mörderische neben dem Leben

Kriminalliteratur ist weltweit die meistgelesene Literatur und gleichzeitig die Literatur, die am wenigsten ernst genommen wird – als Literatur. Doch zum Glück gibt es Thomas Wörtche. Seit Jahrzehnten reflektiert und urteilt der Krimipapst über Krimis und Kriminalliteratur. Im Schweizer Verlag Libelle sind erstmals Aufsätze, Artikel, Vorträge aus rund fünfzehn Jahren erschienen.